| Der Muscat d'Alsace | ||
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Er unterscheidet sich von den lieblichen Muscat-Weinen Südfrankreichs durch seinen trockenen Charakter. Sehr aromatisch, bringt er ganz wunderbar die Geschmacksfülle der frischen Traube zum Ausdruck.
Im Elsaß werden zwei Typen Muscat angebaut, und aus einer Verbindung dieser beiden entstehen im allgemeinen die Weine mit den subtilsten und nachhaltigsten Aromen. Im Idealfall kultiviert man den MUSCAT auf sehr gut exponierten Hängen. Er hat schöne, je nach dem im Elsaß angebauten Typ weiße oder roséfarbene Trauben, die einen sehr ausgeprägten, rebsortentypischen Geschmack besitzen. Die Erarbeitung dieser Rebsorte geht mit gewissen Schwierigkeiten einher, da die Variante des "Muscat Ottonel" sehr anfällig auf Wetterschwankungen reagiert (während der Blütezeit große Probleme mit dem Verrieseln), was seine Seltenheit und unregelmäßige Produktion erklärt. Der sogenannte "kleinbeerige" Muscat oder elsässische Muscat ("Muscat d'Alsace") : In der weißen, wie in der roséfarbenen Variante bringt er Aromenintensität und Säure. Im Elsaß ist er seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts bekannt (übrigens wird er von dem großen elsässischen Dichter Fischart zitiert). Er ist ganz besonders für kalkhaltige Böden geeignet. Der "Muscat Ottonel" : Eine früh reifende Rebsorte mit wenig Säure und einer außerordentlichen Aromenvielfalt, aus der blumige Weine, die trocken oder likörhaft sein können, gewonnen werden. Im Elsaß trifft man ihn seit der Mitte des 19. Jahrhunderts an. In lehmhaltigen Kalkböden findet er geeignete Bedingungen, doch tendiert er zum Verrieseln. Gastronomie Aufgrund seines trockenen Charakters macht der MUSCAT d'Alsace wirklich Appetit... In den besten Restaurants der Region wird er daher als Aperitifwein angeboten. Auch als Begleiter von Spargelgerichten weiß man ihn sehr zu schätzen. |
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