| Der Sylvaner | |
Der SILVANER, dessen Anbau im Elsaß Tradition hat, soll aus Österreich stammen, und sich von dort aus in ganz Mitteleuropa, bis hin nach Siebenbürgen verbreitet haben. Aufgrund der Namensetymologie wird bisweilen auch letztere Region* als Heimat des Silvaners angesehen. Er wird heutzutage in ganz Europa (Deutschland, Italien, Osteuropa, Griechenland, Österreich, Schweiz, Luxemburg), sowie in Rußland, Australien und Kalifornien angebaut. *Siebenbürgen auf französisch =Transsylvanie; Anmerkung der Übersetzerin Ampelografie Der Traubenbüschel hat mittelgroße, enggedrängt angeordnete Beeren, die im ausgereiften Zustand eine typisch grüne Farbe aufweisen. In leichten, kieselreichen Sandböden gedeiht der SILVANER ganz besonders gut. In manchen Parzellen können Weine von außerordentlicher Feinheit entstehen, die gastronomische Klasse besitzen. Der Silvaner ist eine Rebsorte mit regelmäßiger Produktivität, auch wenn sie im Hinblick auf die Frühlings- und die Winterfröste recht fragil ist. Auch zeigt sie sich gegenüber dem echten und dem falschen Mehltau, sowie gegenüber der Graufäule anfällig. Entsprechend der Verordnung von 1945, in der die für die Bezeichnung AOC Alsace maßgeblichen Produktionsbedingungen definiert sind, wird ein wesentlicher Anteil für den Verschnitt verwendet; dies insbesondere mit dem Pinot Blanc, unter der Bezeichnung "Edelzwicker". Gastronomie Der SILVANER begleitet mit Leichtigkeit und Delikatesse alle Schalentiere (Austern, Herz- und Venusmuscheln usw...), aber auch Fischspeisen, eine Wurstplatte usw. ... oder er kann ganz einfach auch nur Durstlöscher sein. In dieser Hinsicht hat er seinen Platz unter den Sommerweinen zu Recht.
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